Welche Kirche braucht das Land? Das Gütersloher Verlagshaus lädt zur Diskussion über die Zukunft der Kirche ein

Siegfried Eckert hat in seinem vor kurzem erschienenen Buch den eingeschlagenen Weg der EKD und in der Folge auch der EKiR kritisiert. Nun wird über seine Sicht der Dinge, die sich in zentralen Teilen mit unseren Beobachtungen deckt, diskutiert. Neben dem Autor eingeladen sind der Präses der EKiR, Manfred Rekowski, der Vizepräsident der EKD, Dr. Thieß Gundlach, und Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des ZdK. Als Moderator fungiert Dr. Eckart von Hirschhausen. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 19. Oktober 2014 um 17.00 Uhr in der Pauluskirche Bonn-Friesdorf, In der Maar 7, statt. Der Eintritt ist frei. Artikel lesen

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Vertrauen in die Ortsgemeinde als Chance der Volkskirche begreifen Kritik an offizieller Interpretation der neuesten Kirchenmitgliederbefragung

Die fünfte Kirchenmitgliederbefragung zeigt nach Ansicht von Herbert Dieckmann vom Hannoverschen Pfarrverein vor allem eines: das Scheitern einer von der EKD forcierten Kirchenkreis-Kirche! So resümiert Thies Gundlach, Geschäftsführer der EKD, den Erkenntnisertrag der Studie: „Trotz aller medialer Investitionen gilt: Sehr viele Menschen – und ganz besonders in der jüngeren Generation – nehmen kaum etwas wahr von der Kirche. Und diejenigen, die sie noch wahrnehmen, nehmen vor allem den Geistlichen/die Geistliche vor Ort wahr, insbesondere sein/ihr Kasualhandeln. Die evangelische Kirche ist im Wesentlichen eine Vor-Ort-Kirche. Kirchenkreis-, Dekanat- oder Propsteiebene sind in der Regel unsichtbar wie die Ebene der leitendenden Geistlichen einer Landeskirche…“  Und damit „wird geradezu offiziell das kapitale Scheitern des illusionären, doch mit enormem finanziellen und personellen Aufwand betriebenen ‚Reform‘-Versuchs festgestellt, Ortsgemeinden auszudünnen oder gar aufzulösen und an ihrer Stelle die Kirchenkreise als neue Identifikationsorte für die Gemeindeglieder zu etablieren.“ Artikel lesen

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Kirche ist kein Wirtschaftsunternehmen Freies Forum Ortsgemeinde wehrt sich gegen Regionalisierung

„Unsere Kirche ist kein Wirtschaftsunternehmen, und unser Glaube ist kein Produkt, für dessen Herstellung und Vertrieb wir eine Optimierungsstrategie benötigen. Beim Gedanken an die Zusammenarbeit zweier selbständiger Gemeinden darf es nicht in erster Linie um „Synergieeffekte“ oder „Effizienzsteigerung“ gehen. Vielmehr sollten die selbständig formulierten Bedürfnisse der betroffenen Gemeinden im Vordergrund stehen.“ Artikel lesen

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Rekord-Einnahmen bei den Kirchen 2014 erwartet die EKD zum ersten Mal über 5 Milliarden Euro an Kirchensteuereinnahmen.

„Die Kirchen in Deutschland werden im Jahr 2014 so viel Geld einnehmen wie nie zuvor. Wie die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) berichtet, wird das Kirchensteueraufkommen nach den Rekordjahren 2012 und 2013 im laufenden Jahr noch einmal kräftig steigen, voraussichtlich um vier bis fünf Prozent. Die Katholische Kirche kann nach den jüngsten Steuerschätzungen der Bundesregierung mit zusätzlichen 250 Millionen Euro rechnen. Die Evangelische Kirche erwartet gut 200 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr; sie wird erstmals mehr als fünf Milliarden Euro durch die Kirchensteuer einnehmen. Beide Kirchen zusammen kommen nach den Prognosen auf knapp elf Milliarden Euro, berichtet die F.A.S.“ Artikel lesen

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Presse-Artikel zum Download Gemeindebrief oder Website - KirchenBunt stellt Artikel zum Download zur Verfügung

Für alle, die über KirchenBunt in ihren Medien berichten wollen, stellen wir einen kurzen Artikel als Vorlage zum Download in unterschiedlichen Formaten zur Verfügung (PDF, DOC, PAGES). Darüber hinaus halten wir auf Nachfrage auch gerne weitere Texte und Artikel bereit.

Die Vorlagen finden Sie in unserem Download-Bereich.

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Geißler: Kirche vom Virus „Geld, Geiz und Gier“ infiziert Der CDU-Politiker kritisiert auf dem Pfarrertag die Haltung der Kirche zur neoliberalen Finanzwirtschaft

„Der CDU-Sozialpolitiker Heiner Geißler hat die Kirchen dazu aufgerufen, energischer gegen die Auswüchse der neoliberalen Finanzwirtschaft zu Felde ziehen. Statt deutlicher Worte zu den herrschenden Missständen lese er immer häufiger kirchliche Texte, die wie von Betriebswirtschaftlern verfasst klingen würden, sagte er am Dienstag beim 73. Deutschen Pfarrertag in Worms. Selbst Diakonie und Caritas betrachteten notleidende Patienten mittlerweile als «Kostenfaktor».“ Artikel lesen

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Gegenwind? Die jüngsten Sparvorschläge der Kirchenleitung ernten mehr und mehr Kritik.

Auch wenn es lediglich um den landeskirchlichen Haushalt geht, sind zentrale Bereiche kirchlicher Arbeit von teilweise erheblichen Kürzungen bedroht. Dagegen werden nun mehr und mehr Stimmen laut. In einem Zeitungsartikel der WAZ gibt der Geschäftsführer des Mülheimer Wohlfahrtträgers Diakoniewerk Arbeit & Kultur, Ulrich Schreyer, zu bedenken, dass Kirche für die am Rande der Gesellschaft da sei. „Sind wir das nicht, entfällt die Begründung für Kirche.“ Die Hilfsprojekte für Langzeitarbeitslose sollen um 1,6 Mio Euro auf 500.000 Euro gekürzt werden. „Dann gibt die Kirche sich selbst preis, wenn sie das umsetzt.“, so Schreyer. Artikel lesen

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Für wen ist Kirche da? Kirche kürzt Hilfe für Arbeitslose

Die Kürzungspläne der evangelischen Kirche im Rheinland bleiben nicht unwidersprochen (s. Infobox). Soweit sie Einschnitte in soziale Aufgaben betreffen, „gibt die Kirche sich selbst preis, wenn sie das umsetzt“, sagt der Geschäftsführer des Mülheimer Wohlfahrtträgers Diakoniewerk Arbeit & Kultur, Ulrich Schreier. […] Mehr noch als der Verlust von rund 45 000 Euro schmerzt den ordinierten Geistlichen Schreyer aber das „fatale Signal“, das der Rotstift hinterlässt. „Kirche ist für die am Rande der Gesellschaft da. Sind wir das nicht, entfällt die Begründung für Kirche.“ Artikel lesen

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