Kirche mit zu leichtem Gepäck Von der Gemeinschaft der Gläubigen zur Organisation des Glaubens?

„Form follows function“ – die Form folgt aus der Funktion. Dies ist ein Grundsatz aus der Design-Branche, der auf den US-amerikanischen Architekten Louis Henri Sullivan (1856 – 1924) zurückgeht. Er besagt, dass das äußere Erscheinungsbild eines Gegenstandes nicht im Vordergrund steht, sondern sich dem Verwendungszweck unterordnet. Ein guter Designer macht sich also zunächst einmal darüber Gedanken, wozu das, was er in Form bringen soll, überhaupt dient. Erst dann entscheidet er sich für das zu verwendende Material und beginnt mit seinem Entwurf. Während des Gestaltungsprozesses wird er sich in den unterschiedlichen Produktionsphasen immer wieder vergewissern, ob er dem Grundsatz noch gerecht wird. Läuft er Gefahr, das Ziel zu verfehlen, schränkt also das Äußere die Funktionalität seines Produktes ein, muss er entsprechende Korrekturen vornehmen. Tut er das nicht, produziert er einen Gegenstand, der vielleicht gut aussieht, aber seinen Zweck nicht zufriedenstellend erfüllt oder ihm schlimmstenfalls widerspricht. Artikel lesen

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EKiR-Jugend: Investieren statt sparen "Investitionen sind unbedingt notwendig und sollten so früh wie möglich beginnen."

Auf einer Tagung Anfang Oktober wurden die ersten Ergebnisse der neuen Tübinger Konfirmandenstudie präsentiert. Für Dr. Ute Sparschuh vom Amt für Jugendarbeit der EKiR waren dabei vor allem die Beiträge aus Finnland, Norwegen, Schweden, der Schweiz und Ungarn erkenntnisreich. Dort wird auf die Einbrüche bei Tauf- und Konfirmandenzahlen anders umgegangen als in unserer Landeskirche. Während hier Zuschüsse gekürzt werden, intensiviert man dort die Investitionen, um dem Trend entgegenzuwirken. Artikel lesen

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Finanzreform der evangelischen Kirche mangelhaft Laut dem Ökonomen Daniel Wolf wird es auch in Zukunft Probleme bei Transparenz und Vergleichbarkeit des Kirchenvermögens geben.

Trotz einer Reform des Finanzwesens in der evangelischen Kirche wird es weiter Mängel bei Transparenz und Vergleichbarkeit des Kirchenvermögens geben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Neu-Ulmer Wirtschaftsprüfers Daniel Wolf. Er hat jüngst eine Doktorarbeit über die Einführung neuer Bilanzvorschriften in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) veröffentlicht. Darin kommt der Ökonom zu dem Schluss, dass das Vermögen der Landeskirchen auch nach der Reform „definitiv nicht miteinander vergleichbar sein wird“, sagte Wolf dem Evangelischen Pressedienst (epd). „Ein wesentliches Ziel der Reform wurde somit nicht erreicht.“ Artikel lesen

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Bibel TV diskutiert die Lage der evangelischen Kirche Reformation statt Reförmchen - Talk am Montag, den 27.10. um 22:00 Uhr

„‚Die Evangelische Kirche steht kurz vor dem Burnout!‘ Mit dieser These kritisiert Siegfried Eckert eine Kirche, die sich in ihren Strukturen zugrunde reformiere, anstatt sich auf ihre eigentlichen Werte zu besinnen. Im Gespräch mit Verena von Scharfenberg plädiert der Theologe für „protestantischen Klartext“. Artikel lesen

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Das wahre Gesicht der EKD? Dr. Karl Richard Ziegert wirft der EKD "institutionellen Narzissmus" vor

Es ist ein Rundumschlag. Und er endet mit einer düsteren Prognose: „Die Bewegung des Systems ist eindeutig und von der herrschenden EKD-Elite kein Einlenken zu erwarten. Wohl erst wenn alles am Boden liegt, kann eine restlos neue personelle Aufstellung mit religiös wieder sprachfähigen und glaubwürdigen Leitungsgremien, einer konsequenten Restrukturierung der kirchlichen Arbeit als Gemeindearbeit mit einem »ordentlichen« Gottesdienst – ein eigenes Thema – und der Befreiung der Pfarrerschaft zur »Inkarnation« in das Leben ihrer Gemeinde mindestens ab 1.000 Mitgliedern die Menschen hoffentlich wieder etwas von dem wahrnehmen lassen, was christliche Kirche wirklich ist.“ Artikel lesen

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kirchenbunt zu Gast in Duisburg-Wanheim Presbyterium informierte sich über die Initiative und diskutierte über mögliche Folgen der Umbauprozesse in der EKiR

Am 24. September waren Hans-Jürgen Volk und Andreas Reinhold als Vertreter der Initiative „KirchenBunt im Rheinland“ in die Ev. Kgm. Duisburg-Wanheim eingeladen, um mit dem Presbyterium über die aktuellen Entwicklungen in der EKD und der EKiR zu diskutieren. In einer angenehmen Atmosphäre tauschte man zunächst Erfahrungen bezüglich NKF und Verwaltungsstrukturreform aus. Dabei wurde deutlich, dass sowohl die Systematik als auch die Umsetzung des Neuen Kirchlichen Finanzwesens zu erheblichen Irritationen geführt hat. Vor allem erscheint die Funktionalität fraglich und den immensen finanziellen und personellen Aufwand nicht zu rechtfertigen. Auch die zum Einsatz kommende Software (SAP) bereitet Bauchschmerzen, weil sie einer Konzernstruktur folgt und in Zukunft teuer bleiben wird. Artikel lesen

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Nein zum bisherigen Umbauprozess der Kirche durch die EKD Wormser Wort nimmt Stellung zur aktuellen Lage der Kirche

Im Umfeld des 73. Deutschen Pfarrertages in Worms unter dem Motto “Manchmal musst Du Nein sagen können” traf sich der Verein Wort-Meldungen e.V. und verfasste zur aktuellen kirchlichen Lage das Wormser Wort. Sie können Ihre Zustimmung dazu per Mail an info@wort-meldungen.de kundtun. Ihre Antwort wird vertraulich behandelt. Mit der Kommentarfunktion können Sie wie üblich auch öffentlich Position beziehen. Je mehr Zustimmung das Wort erfährt, um so mehr Gewicht wird es erhalten. Der Verein Wort-Meldungen bittet um weite Verbreitung und intensive Diskussion. Artikel lesen

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Drohen den Ortsgemeinden weitere Etatkürzungen? Gundlach: Pfarrer binden Gemeindeglieder nicht mehr

Es war eine illustre Runde, die sich in der Pauluskirche in Bonn-Friesdorf zusammengefunden hatte. Neben dem Vize-Präses der EKD, Dr. Thieß Gundlach, und Manfred Rekowski, Präses der EKiR, hatte Pfarrer Siegfried Eckert noch den Generalsekretär des ZdK Dr. Stefan Vesper zu einem Meinungsaustausch eingeladen. Moderiert wurde die Diskussion, die von BibelTV aufgezeichnet wurde, vom Arzt und Kabarettisten Dr. Eckart von Hirschhausen. Kein Wunder, dass es im Kirchsaal kaum noch Platz gab. Artikel lesen

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Evangelische Jugend lehnt Sparvorschläge ab Herbstkonferenz in Altenkirchen sieht die Jugendarbeit erheblich gefährdet.

„Einig waren sich die Delegierten, dass durch die Sparvorschläge die Evangelische Jugend in ihrer Pluralität infrage gestellt und zerschlagen werde. Miriam Lohrengel beklagte, dass die Evangelische Jugend nie in den Diskussionsprozess mit eingebunden worden sei. Die Kirchenleitung agiere nach dem Motto ‚wir wissen nicht, was wir tun, aber wir tun es trotzdem‘ und ‚von den zwei Beinen, die wir haben, wird uns eins abgeschnitten und am zweiten wird schon gesägt.‘ Die Unabhängigkeit des Jugendverbandes stehe auf dem Spiel, Transparenz und Partizipation fehle, so Lohrengel.“ Artikel lesen

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Kann die Kirche von der Wirtschaft lernen? Friedhelm Schneider analysiert die Reformprozesse auch aus wirtschaftlicher Sicht

Unter dem Titel „Von der Wirtschaft lernen heißt siegen lernen – oder: was Kirche von der Wirtschaft hätte lernen können“ bietet der Pfarrer und Immobilienfachwirt Einblicke in die Gedankenwelt, die zu den von der EKD initiierten Reformprozessen geführt haben und resümiert, was am Ende dabei herausgekommen ist. „Ein hierarchisches Modell, bei dem EKD- Gremien als Spitze Entscheidungen treffen, die die Landeskirchen umzusetzen haben.“ Artikel lesen

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