10 Jahre „Kirche der Freiheit“ – und noch kein Ende?! Ein Interview mit dem Vizepräsidenten im Kirchenamt der EKD zeigt, dass an den strukturellen Zielen des Impulspapieres festgehalten wird.

Im August 2015 habe ich bereits einen Kommentar zum Impulspapier auf kirchenbunt.de veröffentlicht. Nun hat das evangelische Magazin „zeitzeichen“ ebenfalls Rückschau auf 10 Jahre „Kirche der Freiheit“ gehalten und dabei ein aufschlussreiches Interview mit einem der Initiatoren, Thies Gundlach, geführt. Darin gibt er offen die „Top-Down-Strategie“ der damaligen EKD-Leitung zu und interpretiert sie als „Dienstleistung“. Darüber hinaus hält er an den strukturellen Zielen des Dokumentes fest.

zeitzeichen: Ganz bewusst war „Kirche der Freiheit“ als Top-down-Aktion geplant, von oben nach unten. Sollte man so etwas wieder machen, oder gilt hier- frei nach Matthäus 2j.- „Nein, so soll es unter uns nicht sein?“

THIES GUNDLACH: Jetzt wäre so ein Top-down-Prozess Im Raum der EKD nicht möglich, denn wir brauchen im Moment viel Abstimmung und die Beteiligung vieler. Andererseits ist so ein Top-down-Prozess mit vorausschauenden Perspektiven auch eine Dienstleistung an allen, auch wenn es zunächst Gegenwind gibt. Das ist aber genau die Aufgabe von richtig verstandener Leitung. Im Jahre 2006 sah der damalige Rat der EKD mit dem Vorsitzenden Wolfgang Huber die große Notwendigkeit, Veränderungen anzuregen; das ist In keiner Institution ein Spaziergang.

Was nichts anderes heißt, als: Es war richtig, jetzt machen wir eine kleine Pause und lassen sich die Gemeinden daran gewöhnen und dann geht es von oben weiter.

Das Interview ist leider nur in der Print-Ausgabe nachzulesen. Der recht positive Kommentar von Rainer Clos ist online abrufbar.


→ … den ganzen Artikel lesen …

Download PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.